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Preisträger Bundeswettbewerb für Fremdsprachen

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Preisträger Bundeswettbewerb für Fremdsprachen

Gymnasium Kenzingen bringt Preisträger im Bundeswettbewerb für Fremdsprachen hervor

Das Gymnasium Kenzingen konnte schon mehrfach außerschulische Erfolge feiern, so auch in diesem von Corona geprägten, besonderen Schuljahr. Vier Schüler nahmen am Bundeswettbewerb für Fremdsprachen teil, der jährlich im Januar stattfindet. Alle vier schnitten im Solo-Wettbewerb für Acht- bis Zehntklässler gut ab, wobei die beiden Zehntklässler Max Scheidel und Miriam Mutschler, auch Mitglieder der AG Journalistisches Arbeiten, herausragende Leistungen erlangen konnten. In ganz Baden-Württemberg ging ein einziger erster Platz im Fach Spanisch an den Kenzinger Gymnasiasten Max Scheidel, einer von zwei zweiten Plätzen in Baden-Württemberg an Miriam Mutschler. Platzierungen werden nach erreichten Punkten vergeben. Für einen ersten Platz benötigt man beispielsweise mindestens 90 von 100 Punkten, für einen zweiten 85 bis 89 Punkte. Doch auch die Achtklässler Max und Moritz Bienmüller (Latein), die sich mit Schülerinnen und Schülern älterer Jahrgangsstufen messen mussten, konnten überzeugen und stellten ihre beachtliche Leistungsfähigkeit unter Beweis.

Für alle Fremdsprachen bestand die Aufgabe darin, ein Video in der jeweiligen Sprache zu drehen – zum Beispiel über die olympischen Spiele in der Antike oder in Spanisch über den Themenkomplex „Gutes Klima – schlechtes Klima“. Nachdem sie dann noch eine schriftliche Prüfung absolvieren mussten, gab eine Jury Ende Mai die Ergebnisse bekannt. Weil eine feierliche Preisverleihung aufgrund der aktuellen Corona-Situation nicht möglich war, überreichte Schulleiter Thilo Feucht stolz den Teilnehmern die Urkunden. Er riet ihnen, diese gut aufzubewahren, da sie für den späteren Werdegang nützlich seien und ihre besonderen Fähigkeiten abbildeten. Aufmerksam auf den Wettbewerb gemacht und unterstützt wurden sie von ihren Lehrern für Latein und Journalistisches Arbeiten, Elisabeth Plath und Stefan Henninger. Plath, die Latein-Lehrerin von Max und Moritz Bienmüller ist, sagte über den Wettbewerb: „Für gute und sehr gute Schüler ist das eine optimale Möglichkeit, sich außerhalb des schulischen Rahmens zu präsentieren und ihr Können unter Beweis zu stellen.“ Der Bundeswettbewerb für Fremdsprachen findet jährlich im Januar statt, es werden verschiedene Solo- und Gruppenwettbewerbe angeboten. Bundesweit nehmen über 2000 Schülerinnen und Schüler am Wettbewerb teil, über 100 in Spanisch und 460 in Latein. Für Max Scheidel, den Erstplatzierten in Spanisch, geht es im September weiter zum „Sprachen-Turnier“. Dazu sind jedes Jahr die besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Bundesländern eingeladen. Hier wird sich Max Scheidel verschiedenen schriftlichen und mündlichen Aufgaben stellen. Für die vier Teilnehmer aus Kenzingen steht jetzt schon fest, dass dies nicht ihr letzter Wettbewerb gewesen ist, sie werden, aufgrund der großartigen Erfahrung, wieder daran teilnehmen.

Text: Baldwin Ghani und Kevin Laube

Fotos: Stefan Henninger

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