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Kinder stark machen

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Kinder stark machen

Bericht über Präventionskurse an der Schule:

Da unsere Schule das Motto ,,Schule mit Courage, Schule ohne Rassismus“ trägt, wurden die fünften und zehnten Klassen am Freitag, dem 14.02.2020 von der Organisation KUMU ,die Workshops in Kindergärten, Schulen und Vereinen mit dem Thema ,,Kinder stark machen“ anbietet, und einem Polizisten besucht.

Die ausgebildeten Präventionslehrer trainierten die Fünftklässler darin, sich selbst zu behaupten und ihr Selbstwertgefühl zu stärken. Außerdem vermittelten sie ihnen Formen der Selbstverteidigung und  erklärten ihnen die Bedeutung von Zivilcourage, indem die Schüler*innen in Rollenspielen alltäglichen Konfliktsituationen ausgesetzt waren und dabei lernten, sich selbst aus Krisensituationen zu befreien. Auch übten sie überschrittene Grenzen durch das Wort ,,Stopp“ und dem Ausstrecken der ,,Stopp-Hand“ aufzuzeigen, um so Fremden ohne Gewalt ihren Standpunkt zu vermitteln.

In den zehnten Klassen ging der Polizist vermehrt auf das Thema Zivilcourage ein. Den Schüler/innen zeigte er, wie man vom Beobachter/ Zeugen einer Straftat (wie z.B. bei einer Körperverletzung durch einen Gewaltakt) zum Helfer des betroffenen Opfers werden kann, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.

Ziel des Präventionsprojektes ist es, die Jugendlichen in ihrem Selbstvertrauen und ihrer Selbstsicherheit zu fördern, aber auch das Verhalten in Konflikten in einer sicheren Umgebung zu erproben. Außerdem stärkt das gemeinsame Training die Klassengemeinschaft.

Am Ende waren die Schüler*innen vom KUMU -Team und dem Polizisten begeistert. Sie freuen sich bereits auf das nächste Zusammentreffen.

Text: Lioba Mutschler (Jgst. 11/ PresseAG)                                                                                                                                                                                                                                                                                     

Foto: Katrin Kupferschmidt (KUMU-Team)